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Psoas – Hüftbeuger-Beschwerden behandeln

Sie haben Beschwerden in Hüfte, Leiste oder unterem Rücken oder bemerken Einschränkungen beim Gehen, Laufen oder nach längerem Sitzen?

Psoas – Hüftbeuger-Beschwerden behandeln

Beschwerden im Bereich des Psoas und der Hüftbeuger können sich sehr unterschiedlich bemerkbar machen. Schmerzen in Hüfte oder Leiste, Spannungsgefühle im unteren Rücken, eine eingeschränkte Hüftstreckung oder Beschwerden nach langem Sitzen können mögliche Hinweise auf eine funktionelle Einschränkung sein.

Dabei ist der häufig verwendete Begriff „verkürzter Hüftbeuger“ nur ein Teil der Betrachtung. Der Musculus iliopsoas kann beispielsweise dauerhaft angespannt, in seiner Beweglichkeit eingeschränkt oder für die jeweilige Belastung nicht ausreichend leistungsfähig sein. Gleichzeitig können ähnliche Beschwerden zahlreiche andere Ursachen haben.

Deshalb gilt bei therapy & move: erst analysieren und untersuchen, dann gezielt behandeln.

Welche Beschwerden kann der Psoas verursachen?

Der Musculus iliopsoas ist einer der wichtigsten Hüftbeuger. Er verbindet Bereiche der Lendenwirbelsäule und des Beckens mit dem Oberschenkel und ist unter anderem beim Gehen, Laufen, Treppensteigen und Anheben des Beines beteiligt.

Ist seine Funktion eingeschränkt, können unter anderem folgende Beschwerden auftreten:

  • Schmerzen oder Spannungsgefühle in der Leiste
  • Hüftschmerzen
  • Spannungsgefühle im unteren Rücken
  • eingeschränkte Hüftstreckung
  • Beschwerden nach längerem Sitzen
  • Schmerzen beim Gehen oder Laufen
  • Beschwerden beim Treppensteigen
  • eingeschränktes oder steifes Bewegungsgefühl in Hüfte und Becken

Diese Symptome bedeuten jedoch nicht automatisch, dass der Psoas die Ursache ist. Genau deshalb ist eine individuelle Untersuchung wichtig.

Langes Sitzen als möglicher Auslöser

Langes Sitzen kann die Funktion der Hüftbeuger beeinflussen. Die Hüfte befindet sich dabei über viele Stunden in einer gebeugten Position. Fehlen Bewegung und regelmäßige Hüftstreckung, kann sich dies auf Beweglichkeit und Belastbarkeit auswirken.

Das betrifft nicht nur Menschen mit Büroarbeitsplatz. Auch Jugendliche verbringen durch Schule, Lernen, Gaming und generell hohe Bildschirmzeiten einen großen Teil ihres Tages im Sitzen.

Weitere mögliche Einflussfaktoren sind Bewegungsmangel, einseitige Belastungen, bestimmte Sportarten, fehlende Hüftstreckung und muskuläre Dysbalancen.

Hüftbeuger, Becken und unterer Rücken

Eine Einschränkung der Hüftbeuger muss nicht auf den Bereich der Hüfte begrenzt bleiben.

Bei einer beidseitig eingeschränkten Hüftstreckung kann der Körper versuchen, die fehlende Beweglichkeit über eine veränderte Beckenstellung und die Lendenwirbelsäule auszugleichen. Dabei kann beispielsweise eine verstärkte Lordose der Lendenwirbelsäule entstehen.

Bei einer einseitigen Einschränkung können dagegen asymmetrische Bewegungsmuster auftreten. Das Becken kann kippen oder rotieren. Solche Veränderungen können sich innerhalb der Bewegungskette auf Wirbelsäule, Hüfte, Knie und Bein auswirken.

Das bedeutet nicht, dass jede Beckenkippung oder jedes Rückenproblem durch den Psoas verursacht wird. Entscheidend ist, die tatsächlichen Zusammenhänge beim jeweiligen Patienten zu untersuchen.

Psoas und Hüftbeuger mit dem 3D-Scan untersuchen?

Ein 3D-Scan kann keine Psoas-Verkürzung direkt erkennen. Er kann jedoch mögliche Auswirkungen funktioneller Einschränkungen auf Haltung und Statik sichtbar machen.

Bei therapy & move können wir mit der 3D-Analyse beispielsweise erkennen, ob Auffälligkeiten wie eine Beckenkippung, Beckenrotation oder Rechts-links-Asymmetrie bestehen.

Anschließend erfolgt der körperliche Befund. Dabei wird geprüft, welche Strukturen tatsächlich für die festgestellten Veränderungen und Beschwerden verantwortlich sein können.

Der entscheidende Vorteil liegt in der Kombination: Der 3D-Scan liefert objektive Informationen über Haltung und Statik. Die körperliche Untersuchung hilft, die funktionellen Ursachen einzugrenzen.

Hüftbeuger dehnen reicht nicht immer aus

Wer nach Übungen gegen einen „verkürzten Hüftbeuger“ sucht, findet schnell zahlreiche Dehnübungen. Doch pauschales Dehnen ist nicht bei jedem Beschwerdebild die richtige Lösung.

Abhängig vom individuellen Befund kann es beispielsweise darum gehen, die Beweglichkeit zu verbessern, muskuläre Spannungen zu beeinflussen, Bewegungsmuster zu verändern oder die Belastbarkeit bestimmter Muskelgruppen gezielt aufzubauen.

Deshalb sollte nicht allein die vermeintliche Verkürzung behandelt werden, sondern die Funktion von Hüfte, Becken und angrenzenden Strukturen.

Psoas- und Hüftbeuger-Beschwerden gezielt behandeln

Bei therapy & move steht deshalb nicht die pauschale Diagnose „verkürzter Hüftbeuger“ am Anfang der Behandlung.

Wir betrachten Ihre Beschwerden, analysieren Haltung und Statik und untersuchen Beweglichkeit sowie Funktion. Auffälligkeiten aus der 3D-Analyse werden anschließend im körperlichen Befund überprüft.

Auf dieser Grundlage kann eine Behandlung gezielt auf die tatsächlich festgestellten Einschränkungen ausgerichtet werden.

Sie haben Beschwerden in Hüfte, Leiste oder unterem Rücken oder bemerken Einschränkungen beim Gehen, Laufen oder nach längerem Sitzen? Vereinbaren Sie einen Termin bei therapy & move und lassen Sie die möglichen Ursachen gezielt untersuchen.